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Verantwortung leben

22.12.2016

Die Weihnachtsspende des Landwirtschaftsverlages geht dieses Jahr an drei soziale Einrichtungen im Münsterland: An das Johannes-Hospiz, die Palliativ-Station des Hiltruper Krankenhauses und die Ländliche Familienberatung im Bistum Münster.

Jedes Jahr widmet der Landwirtschaftsverlag einen größeren Geldbetrag zu Weihnachten einem guten Zweck. Das sei mittlerweile zur Tradition geworden und spiegele die Verantwortung, die ein Unternehmen wie der Landwirtschaftsverlag auch in gesellschaftlicher Hinsicht annehme, so Hermann Bimberg, Geschäftsführer des Landwirtschaftsverlages. In diesem Jahr profitieren drei soziale Einrichtungen vor Ort davon – sie erhalten jeweils 2.500 Euro für ihre festgelegten sozialen Zwecke.

  • In unmittelbarer Nachbarschaft des Verlages wird die noch junge Palliativstation des Hiltruper Herz-Jesu-Krankenhauses gefördert. Das Krankenhaus hat als erstes in Münster eine spezielle Station für Patienten eingerichtet, die an einer nicht heilbaren Krankheit leiden und deren Erkrankung unter schwersten Belastungen stetig fortschreitet. Die Betroffenen und ihre Angehörigen erhalten neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung dort auch Unterstützung durch Sozialarbeiter, Seelsorger, Physio- und Musiktherapeuten.
  • Viele schwerkranke Menschen möchten ihre letzte Lebensphase zuhause in ihrer vertrauten Umgebung verbringen. Dabei hilft der ambulante Hospizdienst von Caritas und Johannes-Hospiz in Münster, auch dahin geht ein Teil der LV-Weihnachtsspende. Wesentliche Aufgabe ambulanter Hospizarbeit ist es, die Lebensqualität der betroffenen Menschen und ihre Würde zu wahren. Ehrenamtliche, die speziell dafür geschult sind, leisten regelmäßige Hausbesuche, bei denen sie mit den kranken Menschen und ihren Angehörigen Zeit verbringen, Gespräche führen, zuhören oder vorlesen. Der Dienst ist auf Spenden angewiesen.
  • Die dritte Einrichtung, die in diesem Jahr vom Landwirtschaftsverlag bedacht wird, ist die Ländliche Familienberatung im Bistum Münster. Deren Hilfe können bäuerliche Familien in Anspruch nehmen, wenn es familiäre Krisen, Generationenkonflikte oder – wie in den letzten zwei Jahren in besonderem Maße – wirtschaftliche Not und Existenzsorgen auf den Höfen in Westfalen gibt. In persönlichen und sehr vertraulichen Gesprächen werden Lösungsvorschläge für Familien aufgezeigt.

„Wir wissen, dass unsere Spenden hier vor Ort gebraucht werden, und freuen uns, wenn wir einen kleinen Beitrag zu diesen sehr sinnvollen Aufgaben leisten können“, so LV-Geschäftsführer Hermann Bimberg. Die Weihnachtsspende wird jedes Jahr kurz vor dem Fest bei einer kleinen Feierstunde im Landwirtschaftsverlag überreicht.