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Landwirtschaftsverlag spendet für Prävention von Kindes-missbrauch und Kirchenkunst

17.12.2020

Es ist gute Tradition, dass der Landwirtschaftsverlag mit seiner Weihnachtsspende lokale gemein-nützige Organisationen unterstützt. In diesem Jahr gehen jeweils 2.500 Euro an die in Senden an-sässige Hilfsorganisation Roter Keil, die sich dem Kinderschutz verschrieben hat, sowie an die Ka-tholische Kirchengemeinde St. Clemens in Hiltrup, die für die künstlerische Ausgestaltung der orts-prägenden Kirche auf Spenden angewiesen ist.

Das Corona-Jahr ist für viele soziale Organisationen eine große Herausforderung – nicht nur aus menschlicher Sicht, sondern auch aus wirtschaftlicher. „Durch die Corona-Krise haben wir in diesem Jahr leider einen spürbaren Rückgang der Spenden zu verzeichnen“, sagt Christiane Strathaus, Netzwerkmanagerin von Roter Keil. Das Netzwerk Roter Keil unterstützt mit Projekten wie Mut tut gut oder Nein darf sein u.a. die Präventionsarbeit der Kreisverbände des Deutschen Kinderschutzbundes im Münsterland.

Spätestens der Missbrauchsskandal von Münster lässt alle Alarmglocken schrillen. Da sind sich die drei LV-Geschäftsführer Werner Gehring, Malte Schwerdtfeger und Dr. Ludger Schulze Pals einig. Gerade der Kinderschutz brauche in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit. Die Weihnachtsspende gehe deshalb genau an die richtige Adresse, um die Schwächsten der Gesellschaft, unsere Kinder, zu schützen, so die LV-Geschäftsführer.

Der zweite Teil der Weihnachtsspende (ebenfalls 2.500 Euro) fließt in diesem Jahr an St. Clemens in Hiltrup. Die dreischiffige Basilika, außen neoromanisch mit Jugendstilelementen, innen mit Elementen der Gothik, prägt Hiltrups Mitte wie kein anderes Bauwerk. In diesem Sommer hat die Gemeinde mit umfangreichen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten begonnen.Ein erheblicher Teil der Kosten – insbesondere für die Glaskunst und die künstlerische Ausgestaltung des Kirchenraumes – muss über Spenden gedeckt werden, wozu der Landwirtschaftsverlag gerne beiträgt.

„Wir verschicken zu Weihnachten schon seit Jahren keine Geschenke mehr an unsere Geschäftspartner und leisten stattdessen mit unserer Weihnachtsspende Hilfe vor Ort“, sagt Dr. Ludger Schulze Pals. Das habe sich auch im Corona-Jahr nicht geändert und treffe auch bei den Kunden auf viel Verständnis.