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Ergebnisse der agriMA liegen vor!

15.04.2013

Sie stellen eine wesentliche Grundlage für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit einzelner Medienangebote als Werbeträger dar und sind neben der offiziellen IVW-Auflagenkontrolle die zentrale Bewertungsbasis für Agrarmedien.

Befragt wurden insgesamt 2.024 Betriebsleiter, die mehr als 10 ha LF bewirtschaften.

Die Befragungsergebnisse zeigen eine dynamische Entwicklung der Landwirtschaft, wobei der Strukturwandel zu einem stetigen Wachstum der Betriebe und Tierbestände führt.

Informations- und Kommunikationsverhalten verändern sich. Neue Medien eröffnen neue Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und fordern die Verlage bei der Lieferung crossmedial aufeinander abgestimmter Angebote für Information und Interaktion.

 

Methodenbeschreibung

Die Studie
Die agriMA ist eine Leseranalyse des Marktes für landwirtschaftliche Zeitschriften und wird in einem Abstand von mehreren Jahren durchgeführt. Erstmals ging die agriMA 1995 ins Feld. Nach weiteren Erhebungen in 1998, 2002, 2005 und 2009 befragte das Marktforschungsinstitut Produkt + Markt, Wallenhorst, zum Jahreswechsel 2012/2013 bereits zum sechsten Mal im Stichprobenverfahren einen großen Teil der deutschen Landwirtschaft.
Mit der Mediaanalyse der landwirtschaftlichen Fachzeitschriften in Deutschland stehen der Agrarbranche Zahlen für die Mediaplanung und zusätzliche Informationen über die Entwicklung der Landwirtschaft zur Verfügung.
Die Ergebnisse der agriMA 2013 zeigen eine kontinuierlich hohe Nutzung der landwirtschaftlichen Fachzeitschriften.
Die Studie zeigt auch, dass die Strukturänderungen des Marktes weiter voranschreiten: Auf der einen Seite die größeren, spezialisierten und meist weiter wachsenden Betriebe, auf der anderen Seite auslaufende Betriebe und Nebenerwerbsunternehmen, dazwischen Betriebe, die auf bisherigem Niveau und mit jetziger Betriebsgröße weitermachen wollen.
Aus der agriMA geht u. a. hervor, dass die Landwirte zur fachlichen Information und Weiterbildung auch weiterhin intensiv landwirtschaftliche Fachzeitschriften nutzen und im Durchschnitt drei bis vier landwirtschaftliche Fachzeitschriften lesen, jedoch zunehmend auch neue Medien zur Informationsbeschaffung heranziehen, wobei es dabei deutliche Unterschiede nach Alterskategorien gibt.

Grundgesamtheit
206 000 landwirtschaftliche Betriebe ab 10 ha in Westdeutschland und ab 50 ha in Ostdeutschland. Von diesen Betrieben werden 98 % der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland genutzt.

Stichprobe
2 024 Interviews, davon 1 759 in Westdeutschland und 265 in Ostdeutschland; geschichtete Quotenstichprobe

Anzahl Interviews nach Bundesländern:
Schleswig-Holstein 163
Niedersachsen 298
Nordrhein-Westfalen 299
Hessen 157
Rheinland-Pfalz/Saarland 251
Baden-Württemberg 308
Bayern 283
Mecklenburg-Vorpommern 52
Brandenburg 55
Sachsen 51
Sachsen-Anhalt 51
Thüringen 55

Datenerhebung
Persönlich-mündliche Interviews mit den Betriebsleitern zwischen November 2012 und Januar 2013
Erhoben wurden Daten zur Mediennutzung (Bekanntheit, weitester Leserkreis, Leser pro Nummer, Leser pro Ausgabe) und zur Einschätzung der Medienqualität, aber auch zur Betriebsgröße, zur Flächennutzung, zum Betriebstyp, zur Betriebsform, zur Maschinenausstattung, zum Tierbestand, zur Betriebs- und Investitionsplanung, zur PC- und Internetnutzung und zum Informations- und Entscheidungsverhalten der Landwirte.

Erhebungsbereiche
Quantitative und qualitative Mediennutzung von 29 Printmedien 10 Internetangeboten

Weitere Bereiche

  1. Demographische Strukturen der befragten Betriebe
  2. Betriebsgröße und Flächennutzung
  3. Tierbestände
  4. Betriebstypen, - formen
  5. Entwicklung der Betriebe
  6. Maschinenarbeiten auf den Betrieben
  7. Betriebs- und Investitionsplanung
  8. Informations- und Entscheidungsverhalten
  9. die genutzte Kommunikationstechnik
  10. Internetnutzung
  11. Energiegewinnung
  12. Typologie der Betriebe und der Betriebsleiter

Qualitätsstandard
Die agriMA entspricht in Anlage, Durchführung und Auswertung den Vorgaben des ZAW Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V., Bonn, wie sie im ZAW-Rahmenschema für Werbeträgeranalysen festgelegt sind. Auswertungen auf der Basis von Teilstichproben erfordern entsprechend den ZAW-Richtlinien eine Mindeststichprobe von 80 auswertbaren Fällen.

Institut
Produkt + Markt, Wallenhorst (Studienleitung und Koordination)

Aufbereitung/ Zählprogramm
Immediate Software GmbH, Bremen / MCloud

Auftraggeber
AOL – Arbeitsgemeinschaft Organisationsgebundene Landpresse, Hannover