Top-EntscheiderstudieSpitzenbetriebe in AufbruchstimmungEine Exklusivstudie zur Betriebsentwicklung und zum Investitionsverhalten der führenden 100.000 Betriebe in Deutschland belegt eindrucksvoll: Nicht nur die kurzfristigen Aussichten, sondern die langfristigen Perspektiven in der Landwirtschaft werden von den Betriebsleitern überaus positiv eingeschätzt. Entsprechend setzen 43% der Top-Betriebe konsequent auf Wachstum. Kaum einer denkt mehr daran, die landwirtschaftliche Produktion einzuschränken oder gar aufzugeben. Zukünftige Entwicklung des Betriebes
Die Gründe für die nachhaltige Verbesserung sind bekannt: extreme Preissteigerungen von Agrarprodukten auf dem Weltmarkt, weiter zunehmende Nachfrage nach Nahrungsmitteln aus dem asiatischen Raum, Boom bei Bioenergie und damit langfristige Knappheit, verbunden mit hohen Preisen für landwirtschaftliche Erzeugnisse. So wird weiter kräftig investiert: Knapp 90% der Top-Betriebe sehen in den nächsten drei Jahren Ausgaben in einer Größenordnung von über 400.000 € vor. Die Hälfte der Landwirte plant Baumaßnahmen bei Wirtschaftsgebäuden. Die Größenordnung liegt im Schnitt um 160.000 €. Bei vielen Tierhaltern sind damit unmittelbar Investitionen in die Stalltechnik und Milchproduktion verbunden. Ganz oben bei den Anschaffungsplänen stehen auch Schlepper, Landmaschinen und andere Technik für die Außenwirtschaft. Bei den Wachstumsbetrieben hat neben dem Bau von Wirtschaftsgebäuden (60%) der Landkauf Priorität: 42% der befragten Betriebsleiter wollen bei passender Gelegenheit für zusätzliche Flächen knapp 120.000 € ausgeben. Zu diesen Ergebnissen kommt eine zum Jahreswechsel vom Marktforschungsinstitut Produkt + Markt für den Landwirtschaftsverlag durchgeführte Studie bei den 100.000 Spitzenbetrieben mit größerer Faktorausstattung. Ergänzend zur Media-analyse agriMA untersucht die Top-Entscheider-Studie gezielt dieses besonders attraktive Marktsegment im Agribusiness. Das Investitions- aber auch Informationsverhalten dieser Betriebsleiter ist für die werbetreibenden Unternehmen besonders relevant. Nicht nur im Hinblick auf das Absatzpotenzial, sondern auch auf deren Vorreiterrolle. Geplante Investitionen und ø-Investitionsvolumen
Die Persönlichkeitsstrukturen der Unternehmer bestimmen natürlich auch das Informations- und Entscheidungsverhalten – insbesondere wenn es um Betriebsmittelkäufe oder anstehende Investitionen geht. Tendenziell nutzen die Innovatoren und behutsamen Erneuerer mehr Informationsquellen – besonders stark Agrarfachmedien und das Internet – als die Traditionalisten und Risikovermeider. Diese suchen eher nach Beratung, sind also eher fremdbestimmt und von Meinungsführern beeinflussbar. Welche Informationsquellen von den Top-Entscheidern insgesamt wie intensiv genutzt werden, wenn es beispielsweise darum geht, über Betriebsmittel auf dem Laufenden zu bleiben oder aber sich bei weitreichenden Investitionen gezielt zu informieren, zeigt die nebenstehende Grafik. Ebenfalls wurde nach der Nutzung der Agrarfachzeitschriften gefragt. Hier liegen die Ergebnisse in einer ähnlichen Größenordnung wie die Teilstichprobe aus der agriMA 2005. Neu abgefragt wurde, zu welchem Themenbereich bzw. Betriebszweig welche Fachzeitschrift am Wichtigkeit von Informationsquellen in Entscheidungsphasen
Bei Fragen zu top agrar, Elite und SUS: Dr. Peter Wiggers, 02501/ 801-180. |
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