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Konjunkturbarometer Agrar im September 2012 leicht gestiegen

Der Konjunkturindex gibt die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung und die Erwartungen an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Landwirte wieder. Besonders die Einschätzung der künftigen wirtschaftlichen Lage hat sich verbessert, vor allem bei den Milchbauern.

Auch die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung fällt gegenüber dem Juni-Wert etwas besser aus, und das vor allem bei den Ackerbauern.

Das Ernteergebnis wird besser eingeschätzt als die Erwartungen an die Ernte im Juni. Von den Energie-, Düngemittel-, Futtermittel- und Pachtpreisen geht aus Sicht der befragten Betriebsleiter unverändert der höchste Kostendruck aus. Die EU-Agrarpolitik liegt bei den Landwirten nicht besonders hoch im Kurs. Der aktuelle September-Wert allerdings hat sich sowohl gegenüber Juni als auch im Jahresvergleich allerdings leicht verbessert.


Das Stimmungsbild zur aktuellen wirtschaftlichen Lage der Landwirtschaft ist bei den Ackerbauern am besten. Nur wenig schlechter beurteilen die Futterbau- und Veredlungsbetriebe ihre Lage. Bei der Einschätzung der künftigen wirtschaftlichen Situation ist das Stimmungsbild unter den einzelnen Betriebsformen nahezu identisch.

Abgesehen von einigen Schwankungen bewegt sich dieses Stimmungsbild seit Mitte 2009 auf einem aus Sicht der Landwirte relativ befriedigendem Niveau.
Das für die nächsten 6 Monate vorgesehene gesamte Investitionsvolumen der deutschen Landwirtschaft liegt bei 6,2 Milliarden Euro. Das sind gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum 0,9 Milliarden Euro mehr.

Maßgebend für diesen deutlichen Anstieg sind Investitionen in Wirtschaftsgebäude, während das Investitionsvolumen in Erneuerbare Energien erheblich geringer ausfällt. Dieser Rückgang betrifft in erster Linie Investitionen in Fotovoltaikanlagen, während Investitionen in Biogasanlagen wieder leicht anziehen.
Mit 1,4 Milliarden Euro sind die für das nächste halbe Jahr geplanten Investitionen der deutschen Landwirte in Erneuerbare Energien allerdings weiterhin beachtlich.

Das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar wird vierteljährlich im Auftrag des DBV, des VDMA Fachverbandes Landtechnik und der Landwirtschaftlichen Rentenbank in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Zur aktuellen Befragungsrunde aus September 2012 befragte dazu das Marktforschungsinstitut Produkt + Markt rund 1.000 Landwirte und Lohnunternehmen. |
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Stimmung der Landwirte weiter relativ gut
Das Konjunkturbarometer weist einen Wert von 32,6 aus, nach 31,9 im September und 33,5 im Juni. Mit der Einschränkung, dass der nach Weihnachten einsetzende deutliche Rückgang der Schweinepreise in der Dezembererhebung kaum Berücksichtigung finden konnte, kann festgestellt werden, das die deutsche Bauern ihre Situation weiterhin relativ zuversichtlich beurteilen. Dabei erreicht die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage auf der Notenskala von 1 bis 5 mit durchschnittlich 2,72 einen Spitzenwert, der bislang nur im März 2008 erreicht worden ist. Die Einschätzung der künftigen wirtschaftlichen Lage fällt mit 3,01 zwar nicht so positiv aus, bleibt aber im Zeitvergleich weiterhin auf einem relativ hohen Niveau.
Im Vergleich zum September werden vor allem die Entwicklung der Fleisch- und Futtermittelpreise sowie auch die Ernteergebnisse des Jahres 2011 positiver beurteilt. Nahezu unverändert gut werden die Milch- und Rinderpreise eingeschätzt. Getreidepreise werden im Dezember allerdings deutlich schlechter beurteilt. Unverändert stark negativ wirken die Düngemittelpreise und die Pachten. Gegenüber September wird der Kostendruck, der von höheren Treibstoff- und Stromkosten ausgeht, von den Befragten noch stärker hervorgehoben.
Das Stimmungsbild zur wirtschaftlichen Lage der Landwirtschaft hat sich nach den Dezember-Ergebnissen in den Ackerbaubetrieben wieder deutlich verbessert und erreicht das relativ hohe Niveau der Futterbaubetriebe, deren Stimmungswerte gegenüber September unverändert blieben. Schlechter als die anderen Betriebsformen, aber etwas besser als im September beurteilen die Veredlungsbetriebe ihre aktuelle wirtschaftliche Lage. Allerdings konnte dabei der Einbruch der Schweinepreise kurz vor der Jahreswende kaum noch in die Bewertung eingehen. Das betrifft auch die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation. Die bessere Marktlage zur Zeit der Befragung lässt die Einschätzung der künftigen wirtschaftlichen Situation in den Veredlungsbetrieben etwas besser ausfallen als in den Ackerbau- und Futterbaubetrieben, deren Stimmungswerte gegenüber September leicht zurückgegangen sind.
Trotz der weiterhin relativ guten Stimmung ist die Investitionsbereitschaft der Betriebe im Jahresvergleich etwas zurückgegangen, und dies hauptsächlich bei Investitionen in erneuerbare Energien. 40 Prozent der Betriebe wollen nach ihren Angaben aus Dezember in den nächsten sechs Monaten investieren. Das sind 3 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Etwa 2 Prozentpunkte davon gehen auf eine verringerte Investitionsbereitschaft in erneuerbare Energien zurück, in die die Landwirte im nächsten halben Jahr immerhin noch 1,3 Milliarden Euro investieren wollen (Vorjahr 2,6 Milliarden Euro). Der Rückgang der Investitionen in erneuerbare Energien ist ausschließlich auf den starken Rückgang an geplanten Biogasanlagen zurückzuführen. Insgesamt wollen die deutschen Bauern im ersten Halbjahr 2012 5,5 Milliarden Euro investieren. Das sind 1,7 Milliarden Euro weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die geplanten Investitionen in Maschinen erreichen den Vorjahresstand, während Gebäude- und Stallinvestitionen niedriger ausfallen.
Das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar wird vierteljährlich im Auftrag des DBV, des VDMA Fachverbandes Landtechnik und der Landwirtschaftlichen Rentenbank in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Zur aktuellen Befragungsrunde aus Dezember 2011 befragte dazu das Marktforschungsinstitut Produkt + Markt rund 2.000 Landwirte und Lohnunternehmen.

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Rund 27,4 Millionen Schweine werden in Deutschland gehalten
Die Zahl der Schweine hat sich im November 2011 gegenüber der letzten Erhebung im Mai 2011 um 660.000 (+ 2,5 %) erhöht.
Diese Zunahme ist allerdings zu einem erheblichen Teil auf eine Revision des Berichtskreises zurückzuführen. Bundesweit betrachtet wäre der Schweinebestand ohne diesen Sondereffekt nahezu konstant geblieben.
Bei den Rinderbeständen zeigte sich im November 2011 gegenüber Mai 2011 ein leichter Rückgang um 0,3 % auf rund 12,5 Millionen Tiere. Die Anzahl der Rinderhaltungen sank etwas deutlicher um 1,3 % auf rund 168.000.
Die Zahl der Milchkühe blieb mit rund 4,2 Millionen Tieren nahezu konstant, obwohl seit Mai 2011 die Zahl der Milchkuhhaltungen um rund 1.800 sank (- 2,0 %).
Von den insgesamt rund 1,65 Millionen Schafen waren 1,17 Millionen Mutterschafe einschließlich Milchschafe. Ein Vergleich der Bestände mit vorherigen Erhebungen ist nicht sinnvoll, da der Schafbestand erstmals nach über zehn Jahren wieder zum Stichtag 3. November 2011 erhoben wurde und der Schafbestand deutlichen saisonalen Schwankungen unterliegt. Zudem wurden die unteren Erfassungsgrenzen auf 20 Schafe je Betrieb angehoben.
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BV analysiert die Agrarmärkte
Milchmarkt
Beim Blick auf das zurückliegende Jahr 2011 können die Milcherzeuger ein weitgehend positives Resümee ziehen. Die recht stabile Lage am Milchmarkt bewirkte eine Zunahme bei der Milcherzeugung auf rund 29,8 Millionen Tonnen Anliefermenge. Für das Milchwirtschaftsjahr 2011/2012 ist eine Steigerung der Milchmenge möglich. Für die Milchbauern gab es ein leichtes Plus bei den Erzeugerpreisen. Der Jahrespreis liegt bundesweit voraussichtlich bei rund 35 Cent je Kilogramm Milch. Parallel zu steigenden Milchpreisen wächst auch der Kostenaufwand für die Milchproduktion. Vor diesem Hintergrund ist die nachhaltige Erholung der Milchpreise umso wichtiger. Für 2012 ist zu erwarten, dass der Aufwärtstrend bei der Milchproduktion anhält und der Milchmarkt im In- und Ausland relativ stabil bleiben wird, auch wenn zu Beginn des Jahres mit einer leichten Delle der Milchauszahlungspreise zu rechnen ist.
Schweinemarkt
Im Jahr 2011 werden die Schweineschlachtungen in Deutschland mit voraussichtlich 59,3 Mio. Stück einen weiteren Rekordwert erreichen. Anders als in den Vorjahren wurden jedoch deutlich weniger schlachtreife Schweine nach Deutschland geliefert, dafür aber deutlich mehr Ferkel. Dieser Trend wird sich 2012 weiter fortsetzen. Der Durchschnittspreis für Schlachtschweine, bezogen auf die Handelsklasse E, wird für 2011 mit rund 1,53 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht etwa 11 Cent über dem Vorjahr erwartet. Letztlich sind die hohen Futterkosten dafür verantwortlich, dass trotz des guten Preisniveaus außerordentlich bescheidene Ergebnisse in der Schweinemast und geradezu katastrophale Wirtschaftsergebnisse in der Ferkelerzeugung zu verzeichnen sind. Im Jahr 2012 brauchen die Schweinehalter dringend höhere Erzeugerpreise, damit die Anpassung an die gestiegenen Futterpreise nachhaltig gelingt. Auf EU-Ebene ist ein deutlicher Rückgang der Sauenbestände zu verzeichnen. Hält diese Entwicklung an, könnten die Betriebsaufgaben der Sauenhalter eine Größenordnung erreichen, die 2012 erheblichen Einfluss auf die gesamte EU-Schweineproduktion haben kann. 2012 wird zudem geprägt sein von der Umstellung auf die Gruppenhaltung, die vielen Betrieben noch einiges an Investitionen abverlangen wird.
Rindermarkt
Bei Schlachtrindern haben sich 2011 die Erzeugerpreise gut entwickelt. Die Preise bewegten sich bei Jungbullen mehr als 30 Cent und bei Schlachtkühen mehr als 40 Cent über dem Vorjahr. Die gute Preisentwicklung übertrug sich zum Teil auch auf die Kälberpreise. Die Exportmöglichkeiten in die Türkei trugen zur festen Marktlage bei. Sogar die Weltmarktpreise von Rindfleisch nähern sich inzwischen den EU-Preisen an. Auf den Anstieg der Endverbraucherpreise bei Rindfleisch von rund 10 Prozent reagierten die Verbraucher mit einer moderaten Kaufzurückhaltung. Der Preiseinbruch zum Jahresende 2011 deutet aber darauf hin, dass jetzt eine gewisse Akzeptanzgrenze erreicht ist. Für 2012 sind die Aussichten dennoch positiv.
Geflügelmarkt
Erstmals seit 2006 wird von den Marktexperten auf dem deutschen Geflügelmarkt kein weiterer Anstieg des Pro-Kopf-Verbrauchs gesehen. Bei den Puten ist sowohl in Deutschland wie auch in der EU ein leichter Rückgang zu verzeichnen. In Deutschland stieg der Verbrauch von Hähnchenfleisch leicht an, allerdings deutlich schwächer als in den Vorjahren. In der EU beschleunigt sich der Verbrauch dagegen wieder. Analog zu diesen Zahlen wird auch die Entwicklung der Erzeugung bei Hähnchen und Puten für Deutschland gesehen. Da der Selbstversorgungsgrad für Geflügelfleisch mittlerweile 104 Prozent erreicht hat, wird sich der Sektor im neuen Jahr verstärkt auf den Export konzentrieren müssen.
Eiermarkt
Durch das vorzeitige Verbot der Käfighaltung in Deutschland ist der Selbstversorgungsgrad 2010 bei Eiern auf knapp 55 Prozent zurückgegangen. Da das Käfigverbot ab 2012 auch in der übrigen EU gilt und viele Erzeuger in anderen Ländern noch nicht umgestellt haben, richtet sich die Hoffnung der deutschen Erzeuger auf einen besseren Markt. Entscheidend hierfür aber ist, dass das Käfighaltungsverbot auch in den anderen EU-Mitgliedstaaten konsequent umgesetzt wird. Die Einstallungsstatistiken aus mehreren EU-Staaten weisen bereits auf deutliche Rückgänge hin.
Getreide- und Ölsaatenmarkt
Das Jahr 2011 war für die deutschen Ackerbaubetriebe erneut ein kompliziertes Jahr aufgrund anhaltender Frühjahrstrockenheit und einer Regenzeit zur Getreideernte. In Deutschland wurden 41,4 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Damit wurde der mehrjährige Durchschnitt um mehr als 9 Prozent unterschritten. Auch die Ernte von Winterraps verzeichnete in 2011 massive Einbrüche. Zuerst verringerte sich die Rapsanbaufläche, hinzu kamen deutliche Ertragsverluste, so dass nur etwa 3,86 Millionen Tonnen Winterraps geerntet wurden. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Minderernte von gut 32 Prozent. Mit Blick auf das Jahr 2012 hoffen die Erzeuger auf eine Wiederbelebung des Handels, zumal nicht von einer ausreichenden Rohstoffdeckung der Mühlen bis zur Ernte 2012 ausgegangen werden kann. Langfristig könnte ein Aufwärtstrend der Notierungen auch aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage erhalten bleiben. Nach den jüngsten Veröffentlichungen der weltweiten Fundamentaldaten erscheint allerdings ein kurzfristiger Anstieg der Notierungen weniger wahrscheinlich.
Kartoffeln
Das Jahr 2011 war auch für die Kartoffelanbauer ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Den guten Pflanzbedingungen im Frühjahr folgten Trockenheit im Frühsommer und Nässe während der Ernte. Mit einer Gesamternte von 11,9 Millionen Tonnen liegt die Erntemenge um 18 Prozent höher als im Vergleich zum Vorjahr. Durch den geringen Knollenansatz brachten die gerodeten Kartoffeln insgesamt große Kaliber hervor, deren Absatz nicht ganz reibungslos verläuft. Mit Blick auf die Vermarktung bleibt festzuhalten, dass der Absatz der Frühkartoffeln sehr spät begann, da Ware aus Südeuropa lange vom Lebensmitteleinzelhandel bevorzugt angeboten wurde. Die Entwicklung der Erzeugerpreise im Verlauf des Jahres verlief für die Anbauer nicht zufriedenstellend. Für 2012 ist von einer verhaltenen Anbauplanung auszugehen.
Obst- und Gemüsemärkte
Mitte 2011 traf die EHEC-Krise die Obst- und Gemüsebauern so hart wie zuletzt die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.
Bis zum Jahresende hatten sich die Gemüsemärkte von dem Schock nicht wirklich erholt. Inzwischen stehen zumindest die Zeichen beim Lagergemüse wie Kohl, Möhren, Sellerie, Wirsing, Weiß- und Rotkohl recht freundlich.
Durch die Witterung konnten vergleichsweise gute Ernten eingefahren werden und die Abverkäufe erfolgten mit durchschnittlichen Preisen.
Lediglich bei Zwiebeln können die Preiserwartungen wegen der großen Erntemengen nicht befriedigen. Auch bei Lagermöhren könnte sich zum Ende der Saison noch ein Überhang ergeben.
Bei Äpfeln ist die Vermarktungssaison zögerlich angelaufen, die Preise sind leicht niedriger als im Vorjahr.
Für das neue Jahr wird bei Kernobst ein stärkerer Abverkauf erforderlich sein, wobei die Preiserwartungen leicht optimistisch eingeschätzt werden können. Gegenüber dem Vorjahr lagern zwar rund 20 Prozent mehr Äpfel in den Lagern, gegenüber 2007 und 2008 bedeutet das allerdings immer noch eine geringere Menge.
Zudem ist zu bedenken, dass seit 2007 deutlich mehr moderne Lagerkapazitäten mit kontrollierter Atmosphäre geschaffen wurden, so dass die Qualität der eingelagerten Äpfel deutlich besser geworden ist.
Ökomarkt
2011 war für den Ökomarkt wieder ein Boomjahr mit fast 10 Prozent Umsatzzuwachs, nach zwei Jahren mit sehr geringem Wachstum. Damit wächst der Bio-Markt in einem ansonsten stagnierenden Lebensmittelmarkt weiter. Langfristig haben Öko-Landwirte aus Deutschland jedoch Marktanteile verloren. Während sich der deutsche Ökomarkt von etwa 2 Mrd. Euro Umsatz auf über 6 Mrd. Euro Umsatz verdreifachte, hat sich die Anbaufläche hierzulande nur verdoppelt. Eher schleppend verläuft die Umstellung auf Öko-Bewirtschaftung insbesondere bei guten Ackerstandorten. Da die Preisabstände von Öko zu konventioneller Rohware, außer bei Milch und Rindfleisch, seit 2011 wieder zunehmen, ist für 2012 aber wieder mit einer zunehmenden Umstellung zu Öko-Bewirtschaftung auszugehen. Dafür müssen aber auch die Umstellungsbedingungen stimmen. In einigen Bundesländern wird derzeit keine Ökoprämie für neu umstellende Landwirte gewährt. |
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DBV: Strukturwandel der Tierbestände, doch nach wie vor mittelständisch ausgerichtet
Die Anzahl der tierhaltenden Betriebe ist jedoch zurückgegangen.
Allein von 2007 bis 2010 hätten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 22.300 Höfe oder gut 9 Prozent die Tierhaltung aufgegeben.
2010 hielten aber immer noch 216.100 Landwirte von den 301.000 Betrieben in Deutschland Nutztiere.
Damit sei der deutsche Agrarstandort nach wie vor stark auf die Tierhaltung ausgerichtet, betonte der DBV.
Der stärkste Rückgang unter den tierhaltenden Betrieben erlebten die Schweine haltenden Betriebe, wo 14.200 Schweinehalter oder 19 Prozent von 2007 bis 2010 aus der Tierhaltung ausstiegen, stellte der DBV fest.
Der deutliche Strukturwandel in der Tierhaltung ging mit erheblichen Investitionen und einer Aufstockung der Tierbestände in den verbleibenden Betrieben einher.
Bei der Rinderhaltung beträgt der Anteil der Betriebe mit mehr als 100 Tieren heute rund 27 Prozent. Zwei Drittel der in Deutschland erzeugten Milch stammt mittlerweile aus Betrieben mit 50 und mehr Kühen.
Bei der Schweinehaltung werden Investionstätigkeit und Spezialisierung noch deutlicher. 64 Prozent aller in Deutschland gehaltenen Schweine werden in Betrieben mit mehr als 1.000 Tieren gehalten.
Die Investitionen der vergangenen Jahre in den Stallbau seien vor allem zum Vorteil des Tier- und Arbeitsschutzes getätigt worden, stellte der DBV fest.
Im Vergleich mit anderen tierhaltungsstarken Ländern in der EU und Übersee sei die deutsche Tierhaltung hier führend und von der Betriebsstruktur nach wie vor bäuerlich und mittelständisch geprägt. |
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DBV-Präsident Sonnleitner stellt Situationsbericht 2011/12 vor
Die Agrarmärkte waren bestimmt durch eine steigende weltweite Nachfrage nach Lebensmitteln. Gleichzeitig gewann die Bioenergie weiter an Bedeutung. Die Zahl der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft stieg 2011 von 648.000 auf 660.000. Im gesamten Agribusiness, einschließlich der vor- und nachgelagerten Bereiche, arbeiten rund 12 Prozent der Erwerbstätigen Deutschlands, das sind ca. 4,8 Millionen Menschen. „Für 2012 erwarten wir eher eine leichte Eintrübung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Wenn es keine Überraschungen bei der Weltkonjunktur gibt, sollten die Agrarmärkte und letztlich auch die Verbraucherpreise relativ stabil bleiben“, prognostisierte Sonnleitner.
Die Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2010/11 bezeichnete Sonnleitner je nach Produktionsschwerpunkt und nach Region als sehr unterschiedlich. Im Durchschnitt der Betriebe betrug 2010/11 das Unternehmensergebnis je Familienarbeitskraft 2.520 Euro brutto im Monat. Davon müssen noch Neuinvestitionen finanziert und auch die Beiträge für die landwirtschaftliche Sozialversicherung gezahlt werden. Doch hat sich nach zwei sehr schwierigen Wirtschaftsjahren mit stark rückläufigen Einkommen die wirtschaftliche Lage der landwirtschaftlichen Betriebe deutlich verbessert. Anderseits liegt der kalkulatorische Vergleichslohn bei 3.200 Euro im Monat.
Vor allem die Betriebe mit Ackerbau und Milchviehhaltung haben sich wirtschaftlich erholen können. Die Ackerbauern verbesserten ihr Unternehmensergebnis in 2010/11 auf 38.500 Euro je Arbeitskraft, die Milchbauern auf 32.300 Euro. Wesentliche Ursache sind höhere Preise bei Getreide und Kartoffeln sowie bei Milch und Milchprodukte gewesen. Die Schweine- und Geflügelbetriebe - sogenannte Veredlungsbetriebe - haben aber einen weiteren Einbruch ihrer Unternehmensergebnisse erlitten. Sie erwirtschafteten mit 21.000 Euro je Arbeitskraft gegenüber dem Vorjahr 30 Prozent weniger Gewinn. Im Vorjahr hatten sie bereits ein Minus von 12 Prozent zu verkraften. Vor allem die Ferkelerzeuger hatten einen deutlichen Rückgang zu verkraften.
Die Betriebe mit ökologischem Landbau haben je Arbeitskraft ihr Unternehmensergebnis auf 34.700 Euro verbessern können. Die Weinbaubetriebe weisen in 2010/11 sehr große Differenzen wegen witterungsbedingter regionaler Unterschiede bei der Weinlese 2010 auf. Im Schnitt wurden 24.400 Euro als Unternehmensergebnis je Arbeitskraft erzielt. In den Agrargenossenschaften der neuen Bundesländer hat sich das Unternehmensergebnis plus Personalaufwand auf 34.800 Euro je Arbeitskraft verbessert. Die Nebenerwerbsbetriebe, die ihr Einkommen im Wesentlichen außerhalb der Landwirtschaft erzielen, verbesserten ihr Unternehmensergebnis auf 6.400 Euro. Rund 50 Prozent der Betriebe in Deutschland werden im Nebenerwerb bewirtschaftet.
Für die landwirtschaftliche Gesamtrechnung stellte Sonnleitner fest, dass 2011 der Produktionswert der Landwirtschaft auf einen neuen Rekordwert von fast 52 Milliarden Euro gestiegen sei. Das entspräche einem Plus von 12 Prozent. Auf der anderen Seite seien die Kosten gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 36,4 Milliarden Euro gestiegen.
Sonnleitner forderte als Konsequenz aus den starken wirtschaftlichen Schwankungen, dass die Landwirte in guten Wirtschaftsjahren eine steuerfreie Rücklage bilden können, die sie in schlechten Jahren wieder versteuert auflösen. Dies sorge für Liquidität in den Betrieben. Zudem zeigte sich Sonnleitner überzeugt, dass die weltweite Nachfrage nach Lebens- und Futtermitteln sowie nach Bioenergie weiter zunehmen werde. Er forderte daher, dass die landwirtschaftliche Nutzfläche in Deutschland nicht weiter ungebremst durch Überbauung und Versiegelung verloren gehen dürfe. Auch eine faktischen Flächenstilllegung von 7 Prozent, sogenannte ökologische Vorrangflächen, die EU-Agrarkommissar Ciolos im Rahmen der EU-Agrarreform ab 2014 vorschlägt, erteilte Sonnleitner erneut eine Absage. „Wenn wir in Europa 5 Millionen Hektar stilllegen, müssten an anderer Stelle auf der Welt angesichts der niedrigeren Erträge 10 bis 15 Millionen Hektar in die Bewirtschaftung neu aufgenommen werden“, so Sonnleitner. |
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Trends und Fakten zur Landwirtschaft – Mit aktuellen Daten der Landwirtschaftszählung
Darüber hinaus greift der Situationsbericht viele aktuelle Themen auf, darunter die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013, die Bioenergie und den Flächenschutz.
Die Broschüre beschreibt zudem die Einordnung der Land- und Ernährungswirtschaft in die Gesamtwirtschaft und in die internationalen Agrarmärkte.
Auch die aktuellen Buchführungsergebnisse der landwirtschaftlichen Betriebe werden dargestellt.
Der Situationsbericht 2011/12 des Deutschen Bauernverbandes kann gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro je Stück plus Versandkosten beim Deutschen Bauernverband bestellt werden.
Die Bestellung ist online möglich unter www.situationsbericht.de im Internet. Außerdem sind alle Inhalte der Broschüre unter www.situationsbericht.de abrufbar. |
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Deutschlands landwirtschaftlich genutzte Fläche drittgrößte in der EU – regionale Struktur vielfältig
Ein wichtiger Faktor in der deutschen Agrarlandschaft ist der Ökolandbau, der im Laufe der letzten zehn Jahre einen kontinuierlichen Aufschwung erfahren hat.
Im Jahr 2010 war bereits mehr als jeder zwanzigste Landwirtschaftsbetrieb nach den Ökokriterien zertifiziert.
Auch hier gibt es regionale Schwerpunkte:
Mehr als die Hälfte der Ökobetriebe wirtschaftete 2010 in Bayern (5 700 Betriebe) und Baden-Württemberg (3 000 Betriebe). Absolut gesehen war die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Bayern (190 600 Hektar), Brandenburg (140 300 Hektar) und Mecklenburg-Vorpommern (117 300 Hektar) am größten.
Besonders hohe Flächenanteile von 15 % und mehr wurden gebietsweise im östlichen Brandenburg, in den Voralpen und in einzelnen Mittelgebirgsregionen erreicht.
Um ihre Einkommensmöglichkeiten zu erweitern, sind Landwirte zunehmend als Energiewirte tätig.
Bereits 37 400 Betriebe haben das Zukunftsfeld Erzeugung erneuerbarer Energien aus Wind, Sonne und nachwachsenden Rohstoffen für sich entdeckt.
Der Schwerpunkt für diesen Betriebszweig liegt im Nordwesten und im Süden Deutschlands. Am häufigsten waren Investitionen in Solartechnik, deutlich kapitalintensiver und damit weniger häufig sind Windkraft- oder Biogasanlagen.
In den ostdeutschen Bundesländern ergänzt fast jeder zehnte Betrieb seine Produktionspalette mit vertraglichen Arbeiten für andere Betriebe und Kommunen.
Urlaub auf dem Bauernhof und weitere Aktivitäten im Bereich Fremdenverkehr und Freizeit sind die häufigsten Einkommenskombinationen von landwirtschaftlichen Betrieben in den klassischen Urlaubsregionen in den Alpen, an der Mosel, in Ostholstein und auf Rügen.
Weitere Regionalergebnisse zu Größe und Struktur landwirtschaftlicher Betriebe, deren Flächenbewirtschaftung und Viehhaltung, den Pachtentgelten und der Bewässerung als spezifischer Maßnahme der Bodenbewirtschaftung sowie zu den Themen Arbeitskräfte und Hofnachfolge finden sich in der Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder „Agrarstrukturen in Deutschland - Einheit in Vielfalt“.
Auf der Internetseite www.statistikportal.de gibt es im Bereich Veröffentlichungen unter dem Stichwort „Landwirtschaftszählung 2010“ außerdem die Möglichkeit, "Agrarstrukturelle Kennzahlen nach Kreisen" in einer Excel-Tabelle zu laden sowie die Publikation in gedruckter Form zu bestellen.
Weitere Auskünfte gibt:
Barbara Joisten,
Telefon: +49 611 75 8817,
www.destatis.de/kontakt |
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Konjunkturbarometer: Stimmung hat sich etwas abgekühlt
Die nach wie vor gute Stimmung der deutschen Landwirte hat sich etwas abgekühlt. Die wichtigsten Ursachen dafür sind die schlechten Ernteergebnisse bei Getreide und Raps, die gesunkenen Schlachtschweine- und Ferkelpreise sowie die Diskussion um die Zukunft der EU-Agrarpolitik. Dies geht aus dem jüngsten Konjunkturbarometer Agrar des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor.
Der Konjunkturindex, der die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung und die Erwartungen in die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Landwirte zusammenfasst, tendiert im 3. Quatal 2011 wie schon im 2. Quartal leicht nach unten. Das Konjunkturbarometer weist aktuell einen Wert von 31,9 aus, nach 33,5 und 36,2 in den vergangenen Quartalen 2011. Damit liegt der Index im Zeitvergleich immer noch auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zum 2. Quartal stützen höhere Rinder- und niedrigere Futtermittelpreise sowie die gesunkenen Fremdkapitalzinsen die positive Stimmung der Bauern. Unverändert negativ wirken die gestiegenen Kosten für Energie, Düngemittel und Pachten.
Nach Betriebsformen ist das Stimmungsbild zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung in den Ackerbaubetrieben zuletzt schlechter. Futterbau- und Veredlungsbetriebe sind etwas zufriedener als zuvor. Die größte wirtschaftliche Zufriedenheit ist angesichts fester Milcherzeugerpreise derzeit bei den Milchviehbetrieben festzustellen. Im Hinblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten 2 bis 3 Jahren geben sich alle Betriebsformen nahezu gleichermaßen zuversichtlich. Beachtlich ist der solide Optimismus der Futterbaubetriebe seit mittlerweile anderthalb Jahren.
Trotz der leichten Abkühlung der guten Stimmung ist die Investitionsbereitschaft der Betriebe im Jahresvergleich nahezu unverändert geblieben. 39 % der Betriebe wollen in den kommenden sechs Monaten investieren. Das ist 1 Prozentpunkt mehr als vor einem Jahr. Obwohl mehr Landwirte investieren, führt dies aber nicht zwangsläufig zu höheren Gesamtinvestitionen. So liegt das für das nächste halbe Jahr beabsichtigte Investitionsvolumen nur noch bei 5,3 Mrd. Euro, im Jahresvergleich sind das 2,6 Mrd. Euro weniger.
Ursache sind erheblich rückläufige Investitionen in Erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Biogasanlagen (im Jahresvergleich minus 2,3 Mrd. Euro). Vom absoluten Niveau her sind Investitionen in Photovoltaik- und Biogasanlagen mit einem Volumen von 1,9 Mrd. Euro aber immer noch beachtlich, stellt der DBV fest. Deutliche Investitionszuwächse gibt es dagegen bei Maschinen, während Investitionen in Wirtschaftsgebäude gegenüber dem Stand vor einen Jahr niedriger ausfallen. (ad)
Die detaillierten Auswertungen zum Konjunkturbarometer Agrar finden Sie hier. |
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Landwirtschaftszählung 2010: Weiterer Agrarstrukturwandel
Die Zahl der Betriebe ging weiter zurück und die verbleibenden Betriebe wurden größer.
Nach Einschätzung der Betriebsinhaber zur Hofnachfolgesituation und auf Grund der Altersstruktur der Betriebsinhaber steht auch fest, dass der Strukturwandel in nächsten Jahren weiter gehen wird.
Äußere Zeichen dieses Strukturwandels sind mehr Pachtflächen und größere Tierbestände.
Trotz dieser strukturellen Veränderungen liegt Deutschland aber im europäischen Vergleich bei der Flächenausstattung der Betriebe sowie bei der Größe der Tierbestände im Mittelfeld.
Vor dem Hintergrund des Wettbewerbs auf den europäischen und weltoffenen Agrarmärkten fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) von Politik und Gesellschaft, von Bauern getragene Betriebe im Wettbewerb zu stärken.
Nur sie sind Garant für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und eine artgerechte Tierhaltung.
Der DBV weist darauf hin, dass mit dem Strukturwandel auch hohe Investitionen in boden- und pflanzengerechte Technik sowie in tiergerechte, moderne Stallbauten und bessere Haltungsbedingungen einhergehen. |
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Online-Werbung 2.0 im Landwirtschaftsverlag
Online-Werbung und crossmedial angelegte Werbung werden immer wichtiger. Wie die agriMA 2009 feststellte, gilt dies auch für den Agrarsektor, da die Landwirte das Internet ebenfalls als Informationsquelle und zum Informationsaustausch nutzen. Dabei sind die Agrarfachtitel sowohl Print als auch online die wichtigste Informationsquelle und für viele Betriebsleiter ist der tägliche Blick ins Internet aus betrieblichen Gründen selbstverständlich.
Agrar-Fachzeitschriften im Netz
profi.de - das Magazin für professionelle Agrartechnik hat gerade erst seinen Online-Auftritt den technischen Veränderungen und gewandelten Nutzererwartungen angepasst. Die wichtigsten Merkmale nach dem Relaunch sind eine leicht verständliche
Navigation, mehr Lesekomfort, eine engere Einbindung der Leser-Community und erweiterte nutzwertige Funktionen: Durch verfeinerte Such- und Navigationsmöglichkeiten ist ein schneller und einfacher Zugriff auf archivierte und aktuelle profi-Beiträge gewährleistet. Das neu gestaltete Landtechnik-Forum ist mit einer Vielzahl optimierter Funktionen ausgestattet und durch die neue Netzwerk-Funktion können Landtechnik-Interessierte direkt miteinander in Kontakt treten.
top agrar online hat sich als das Agrar-Informationsportal für Landwirte etabliert. Aktuelle Getreidepreise, die Ergebnisse der Milchquotenbörse oder ein kurzer Blick auf die Agrar-Nachrichten - auf topagrar.com finden Landwirte tagesaktuell die relevanten Informationen für Ihren Berufszweig. Die Bedeutung der Webseiten aus dem Landwirtschaftsverlag zeigt sich auch im IVW-Online-Ranking der Deutschen Fachpresse, bei dem der Landwirtschaftsverlag sich unter den führenden Online-
Medien der Fachmedienangebote positioniert.
traktorpool.de, der führende Marktplatz für gebrauchte Traktoren, Schlepper und Landmaschinen, belegt dort regelmäßig den zweiten Platz hinter heise online aus dem Heise-Verlag.
Ab Januar 2011 bietet der Landwirtschaftsverlag die nächste Stufe der Online-Werbung für die Agrarbranche an. Mit dem neuen Online-Werbe-Konzept haben Anzeigenkunden die Möglichkeit, einheitliche Formate in einem übersichtlichen Abrechnungssystem zu buchen und so ihre Zielgruppe crossmedial über die Printmedien und die Online-Auftritte des Landwirtschaftsverlags zu erreichen.
Objektübergreifende Online-Werbung
Eine wichtige Neuerung des neuen Werbekonzeptes ist die Möglichkeit, übergreifend auf verschiedenen Titel-Webseiten Online-Werbung zu platzieren. Im sogenannten „agrarNet“ sind die redaktionell geprägten Agrar-Webseiten des
Landwirtschaftsverlags zusammengefasst. Jedes Werbemittel, welches für das „agrarNet“ gebucht wird, erscheint je nach freien Platzangeboten auf topagrar.com, profi.de, wochenblatt.com, susonline.de oder elite-magazin.de. Die gebuchten Ad-Impressions erscheinen also nicht zwangsläufig alle auf ein- und derselben Webseite. Eine Schaltung erreicht eine einmalig große Agrar-Zielgruppe, aktuell 543.000 Visits im Monat. Dazu wurden die Werbeformate für alle Objekte vereinheitlicht.
So ist eine einfache Lieferung des Werbemittels für alle Webseiten gewährleistet.
Es ist natürlich auch weiterhin möglich, Werbung auf den Webseiten der einzelnen Objekte zu buchen. So erreicht die Werbung spezifische Zielgruppen in fachlich und qualitativ hochwertiger Umgebung. Beispielsweise können Banner zielgruppengerecht auf topagrar.com platziert werden.
Mit einer Buchung in der entsprechenden Kategorie wird die Kampagne in den passenden Kontext eingebettet: etwa ganz weit vorn, direkt auf der top agrar Startseite, oder reichweitenstark und günstig in den top News. In den Kategorien Acker & Wetter, Neue Energie, Rind und Schwein erreicht die Werbung effektiv ihre spezielle Agrar-Zielgruppe. Alle neuen Daten und Fakten
zur Werbung auf top agrar online sind auf www.top-mediacenter.de aufgeführt.
Regional und effizient
Eine weitere Werbemöglichkeit bietet der Landwirtschaftsverlag mit dem GeoTargeting, beispielsweise auf traktorpool.de. Hier kann bis auf die Regionen genau eingegrenzt werden, wo das Werbemittel erscheinen soll. Dies ist besonders für alle Anbieter von Produkten und Dienstleistungen interessant, die ihre Zielgruppe direkt vor Ort erreichen wollen.
Ebenfalls neu ist die Abrechnung über den TKP (Tausender-Kontakt-Preis). Statt der bisher üblichen pauschalen, zeitraumbezogenen Abrechnung, werden nun die AdImpressions gezählt und über den TKP abgerechnet, sodass die Werbekampagnen künftig leistungsabhängig, also nach tatsächlichem Aufruf, berechnet werden.
Für alle Online-Werbe-Schaltungen gibt es in den ersten sechs Monaten, bis zum 30.06.2011, einen Einführungsrabatt von 30 Prozent.
Ab 2011 liefert der agrar kontakt weitere Informationen zu Werbeoptionen des neuen Online-Konzeptes des Landwirtschaftsverlags.
Kontakte:
Informationen zum Online-Werbekonzept:
Gabriele Wittkowski, Tel.: +49 (0)25 01/8 01-170
E-Mail: gabriele.wittkowski@lv.de
Kontextbezogene, objektübergreifende
Online-Werbung:
Dieter Theyssen, Tel.: +49 (0)25 01/8 01-8 07
E-Mail: dieter.theyssen@lv.de
Fragen zum Angebot von top agrar online:
Sibylle Sander, Tel. +49 (0)25 01-8 01-2 06
E-Mail: sibylle.sander@lv.de
Fragen zum Angebot profi online:
Stefan Ettmann, Tel. +49 (0)25 01-8 01-1 77
E-Mail: stefan.ettmann@lv.de |
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Hohe Wirtschaftlichkeit bei stabiler Medialeistung
Spezialzeitschriften konnten ihre Leserzahlen sogar erhöhen:
Mit 43 Prozent Auflagensteigerung in den letzten zehn Jahren ist das Magazin profi das beste Beispiel. Seit 2000 konnte profi die durchschnittlich verkaufte Auflage von 45.218 auf 64.674 Exemplare erhöhen. Die zunehmende Komplexität der modernen Landwirtschaft erhöht den Informationsbedarf der Leser, den profi mit gründlicher und praxisnaher Berichterstattung sowie umfangreichen Landmaschinen-Tests decken kann.
Auch in den DLG-Mitteilungen können Leser sich über lohnenswerte Investitionen sowie langfristige strategische Planungen informieren. Die DLG-Mitteilungen verzeichneten über die letzten zehn Jahre eine Auflagensteigerung von 20,2 Prozent.
Landwirtschaftliche Wochenblätter haben mit einem Auflagenrückgang von 13,5 Prozent zu kämpfen. Entgegen diesem Trend kann das Landwirtschaftliche Wochenblatt Westfalen-Lippe eine Auflagensteigerung von 1,7 Prozent verbuchen.
Moderate Anzeigenpreisentwicklung
Über den Zeitraum der letzten zehn Jahre wurden die Tausender-Anzeigenpreise der deutschen Landwirtschaftlichen Wochenblätter inflationsbereinigt um etwa 18 Prozent (1/1 Seite, 4c) angehoben.
Dagegen stiegen aufgrund der stabilen Auflage des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Westfalen-Lippe die Tausender-Anzeigenpreise hier lediglich um acht Prozent.
Die Preisanpassung der Agrarmagazine top agrar und dlz lagen durchschnittlich unter zehn Prozent und profi verringerte den Tausender-Anzeigenpreis gar um 31 Prozent. Die DLG-Mitteilungen reduzierten den Tausender-Anzeigenpreis um 15 Prozent. Bei dem 2004 gelaunchten Magazin für Milcherzeuger Elite ging der Tausender-Anzeigenpreis aufgrund der relativ hohen Auflagenentwicklung seit 2005 um über 40 Prozent zurück. Elite erreichte bis heute eine durchschnittlich verkaufte Auflage von 16.761 Exemplaren.
Fazit
Die Auflagen der Agrarfachtitel des Landwirtschaftsverlags entwickelten sich im Verhältnis zur agrarstrukturellen Entwicklung in den letzten zehn Jahren relativ stabil. Einige Titel konnten sogar beachtliche Auflagensteigerungen erreichen.
Die Anzeigenpreise stiegen nur verhalten. Die Titel profi, DLG-Mitteilungen und Elite konnten durch die positive Auflagenentwicklung ihre Wirtschaftlichkeit deutlich verbessern.
Kontakt: Agrar-Mediaservice
Helmut Ferlmann, Tel.: +49 (0)25 01/8 01-2 55,
E-Mail: helmut.ferlmann@lv.de |
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Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe: Hohe Akzeptanz im Lesermarkt
Wochenblatt-Leser setzen auf Qualität
Die Leser des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Westfalen-Lippe haben ein starkes
Qualtitätsbewusstsein. 94 Prozent der Leser sind bereit, für gute Qualität mehr
zu zahlen. Vor allem Landwirte zeigen eine hohe Bereitschaft zur Anschaffung
wichtiger Gebrauchsgüter. Der größte Teil des Einkommens wird für den eigenen
Hof, den Garten und die Altersvorsorge ausgegeben. 92 Prozent achten beim Kauf
auf Langlebigkeit. Ihr Kaufverhalten ist sehr beständig und sie sind ausgesprochen
markentreu. Wenn sie mit einer Marke zufrieden sind, bleiben sie auch dabei.
Hohe Leser-Blatt-Bindung
Die Leser fühlen sich dem Landwirtschaftlichen
Wochenblatt sehr verbunden. Das Medium
ist eine feste Institution in ihrem Leben
und erfährt großes Vertrauen. 89 Prozent der
Befragten bestätigen die hohe Leser-Blatt-
Bindung und fühlen sich persönlich angesprochen
(Abb. 2).

Auch im Bundesvergleich
schneidet das Landwirtschaftliche Wochenblatt
Westfalen-Lippe in der Kategorie Leser-
Blatt-Bindung am besten ab. Laut agriMA geben
knapp 80 Prozent der Befragten an, dass
sie die Zeitschrift vermissen würden, wenn
sie darauf verzichten müssten (Abb. 1).
Wochenblatt wird ausgiebig gelesen
Für die Lektüre des Wochenblattes nehmen
sich die Leser viel Zeit. Die Nutzung ist sowohl
bei Landwirten als auch bei Nicht-Landwirten ähnlich intensiv: Rund 70 Prozent lesen
das Wochenblatt mindestens zur Hälfte durch.
Mehr als 19 Prozent der Befragten bestätigen,
dass sie das Landwirtschaftliche Wochenblatt
fast vollständig lesen (Abb. 3).

Dabei überwiegt
das Interesse an Fachthemen. In erster
Linie informieren sich die Leser über Marktinformationen,
Fachartikel und Agrarnachrichten.
86 Prozent verbringen mehr als eine Stunde
mit der Lektüre des Wochenblattes. Davon
geben 20 Prozent an, mehr als zwei Stunden
zu lesen. Damit bestätigt sich eine intensive
Auseinandersetzung mit den redaktionellen
Beiträgen.
Die Zahl der Mitleser pro Ausgabe liegt durchschnittlich
bei 2,4. Hier handelt es sich in erster
Linie um die Ehe- bzw. Lebenspartner sowie
die erwachsenen Kinder (Abb. 4).

Wie die Befragung zeigte, wird das Landwirtschaftliche
Wochenblatt durchschnittlich
knapp vier Mal in die Hand genommen, um
darin zu lesen oder es durchzublättern.
Die agriMA 2009* ermittelte sogar knapp fünf ‚In-die-Hand-Nahmen’ pro Ausgabe.
*agriMA: Der agrar-Mediaservice im Landwirtschaftsverlag führt konkret angefragte Einzelzählungen
durch und erstellt auf Wunsch eine systematische Mediaplanung auf Basis eines Briefi ngs. Zählergebnisse
werden per E-Mail versandt und liegen gewöhnlich spätestens am nächsten Wochentag vor. Aus
den Datensätzen der agriMA können Sie folgende Auswertungen erhalten: Zielgruppenzählungen,
Rangreihenzählungen, Streuplanzählungen, Clusterzählungen (Typologien), Überschneidungsanalysen.
Im Internet stehen Ihnen aktuelle und planungsrelevante Media-Informationen rund um die Uhr zur
Verfügung. So zum Beispiel Zielgruppenauswertungen auf Basis der agriMA 2009, Mediadaten, Auflagen
aller IVW-geprüften Agrarzeitschriften, Daten zu Betriebsstrukturen, Bodennutzung und vieles
mehr. Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich gerne an
Helmut Ferlmann, 0 25 01/8 01-2 55, helmut.ferlmann@lv.de oder informieren Sie sich unter
www.agrar-mediaservice.de |
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Stimmung in der Landwirtschaft verhalten positiver
Die Stimmungskurve, die die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und die Erwartungen an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in Form eines Index zusammenfasst, tendiert weiter leicht nach oben. Für März/April 2010 weist das Konjunkturbarometer einen Wert von 13,1 nach 12,0 im Dezember/Januar aus. Ursachen sind vor allem die stabile Situation auf dem Schlachtviehmarkt, aber auch der etwas bessere Milchmarkt. Getreide und Ölsaaten werden dagegen ähnlich negativ wie zur Jahreswende beurteilt.
Das Stimmungsbild über die aktuelle wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft hat sich nach den aktuellen Ergebnissen in allen Betriebsformen weiter verbessert. Absolut gesehen fällt die wirtschaftliche Zufriedenheit sowohl gegenüber der Dezembererhebung als auch gegenüber der Erhebung vor einem Jahr besser aus. Die Hoffnung auf eine Wende zum Besseren in der Zukunft (in zwei Jahren) ist zwar in allen Betriebsformen relativ groß, sie hat jedoch gegenüber der vorangegangenen Erhebung von Dezember/Januar etwas nachgelassen, besonders bei den Milchviehbetrieben.
Die Investitionsbereitschaft der Betriebe hat spürbar zugenommen. Gut 44 Prozent der Betriebe wollen in den nächsten sechs Monaten investieren. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Kräftig zugenommen hat die Investitionsbereitschaft bei Erneuerbaren Energien, besonders bei Photovoltaik und Biogas. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wollen die Landwirte aber auch wieder etwas mehr in die landwirtschaftlichen Kernbereiche wie Maschinen und Gebäude investieren.
Das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar wird vierteljährlich im Auftrag des DBV, des VDMA Fachverbandes Landtechnik und der Landwirtschaftlichen Rentenbank in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Zur aktuellen Befragungsrunde aus März/April 2010 befragte dazu Produkt + Markt rund 1.000 Landwirte und Lohnunternehmer.
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Professionelle Entscheider setzen auf Fachzeitschriften
Absender als Qualitätsgarant
"Glaubwürdigkeit, Objektivität und Seriosität sind herausragende Merkmale der Fachmedien", resümiert Karl-Heinz Bonny, Sprecher der Deutschen Fachpresse, die Ergebnisse der Studie. „Die Medienmarken der Fachverlage stehen für dieses Qualitätsversprechen und geben den Professionellen Entscheidern Sicherheit. Denn mehr denn je gilt in Zeiten des Informationsflusses: Auf den Absender kommt es an!“
6,6 Mio. Entscheider nutzen Fachmedien
Fachzeitschriften führen die Rangliste der genutzten Fachmedien mit 85 Prozent an. Danach folgen Hersteller-Websites mit 71 Prozent, Außendienst und Direktwerbung mit 68 und 67 Prozent und Onlineangebote von Fachmedien werden von 57 Prozent der Zielgruppe in Anspruch genommen. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Professionellen Entscheider nehmen das Angebot von Fachmessen zur Information wahr.
Insbesondere der Mix aus Print- und OnIine-Angeboten ist sehr beliebt: Konkret werden mit den crossmedial aufbereiteten Inhalten und Werbeangeboten 7,2 Mio. Entscheider erreicht.
Hohe Beratungs- und Orientierungsleistung von Fachmedien
Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, beschaffen sich die Professionellen
Entscheider kontinuierliche Marktinformationen zu über 65 Prozent über Fachzeitschriften. Geht es um den konkreten Beschaffungsbedarf von Investitionsgütern, so wird Fachzeitschriften mit 59 Prozent die größte Bedeutung beigemessen. In dieser Phase der konkreten Entscheidung nutzen 69 Prozent der Befragten sowohl Print-, als auch Onlineangebote von Fachmedien. Mit durchschnittlich 1,4 Mio. Euro verfügen die Professionellen Entscheider über ein enormes Ausgabevolumen für die langlebigen Wirtschaftsgüter. lm Bereich der
konkreten Beschaffung von Verbrauchsgütern stehen Fachzeitschriften auf Platz 1, gemeinsam mit Hersteller-Websites zu je 52 Prozent.
Fachmedien sind Multiplikator in der B-toB-Kommunikation
Fachzeitschriften aktivieren ebenfalls zur Nutzung anderer Mediengattungen. So werden durch die Fachmedien 85 Prozent der Professionellen Entscheider auf die Websites der Anbieter weitergeleitet. 72 Prozent der Befragten werden durch Fachmedien aufgefordert, weitere Informationen, beispielsweise durch Prospekte oder persönliche Kontaktaufnahme, einzuholen. Dadurch wird deutlich, dass gerade in Fachmedien das Zusammenwirken von qualitativ hochwertigen redaktionellen Inhalten und werblich relevanten Informationen besonders gut funktioniert.
Professionelle Entscheider vertrauen Fachmedien
78 Prozent der Professionellen Entscheider sind überzeugt, mit Fachzeitschriften immer auf der Höhe der Zeit zu sein. Die starke Nutzung von Fachzeitschriften lässt sich vor allem auf die hohe Glaubwürdigkeit, Neutralität und Seriosität zurückführen.
Fazit: Fachmedien sind für Professionelle Entscheider die treibende Kraft und der Orientierungsgeber im B-toB-Informations- und Entscheidungsprozess!
Den zwölfseitigen Informationsflyer zur B2B-Entscheideranalyse 2010 erhalten Sie zum kostenlosen Download auf www.deutsche-fachpresse.de, Rubrik Branchenwissen/Studien |
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